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Angefangen hat alles Anfang der achtziger Jahre mit unserem black-smoke
Perserkater "Romeo" . Zu dieser Zeit kannten wir kaum eine andere Rasse, so
zog dieses Fellwunder bei uns ein. Da wir die meiste Zeit des Tages unserem Beruf
nachgingen, stand schnell fest, dass Romeo Gesellschaft brauchte. Eine zweite Katze
mußte her. Perser wollten wir nicht, da uns die Fellpflege zu intensiv war und Romeo
es sich auch nur unter Protest gefallen ließ.
Durch Zufall lernten wir eine Britenzüchterin ganz in unserer Nähe kennen und
vereinbarten einen Besuchstermin. An der Tür empfingen uns einige ihrer Katzen
und mittendrin- welch eine Überraschung! Erschien eine Birma. Wir waren fasziniert,
so eine sollte es sein.
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Das Glück war uns hold, aus ihrem nächsten Wurf bekamen wir ein kleines blue-point
Mädchen,"Estelle du Champs", bei uns genannt Laika. Ihre Abzeichen würde ich heute
als katastrophal bezeichnen, doch ihr Typ und Fellqualität waren gut.
Schnell war der Traum geboren einmal eigene Birmababys zu haben. Also traten wir
einem Katzenverein bei und planten unseren ersten Wurf.
Welche Sucht dies nach sich zieht, weiß ich erst heute!!!
Mit den Jahren habe ich gelernt, dass nicht alles so einfach ist wie es scheint.
Unwissenheit und Fehler haben mich lernen lassen. Trotz aller Schwierigkeiten habe ich
allerdings nie bereut, mich für diese zauberhafte Rasse entschieden zu haben.
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Seit 1986 gibt es in unserem Haushalt noch eine zweite Rasse, die Somalis. Ich sehe
täglich , wie gut beide harmonieren, und häufig gehen Jungtiere beider Rassen als
"Doppelpack" in ihr neues Zuhause. Durchweg haben wir nur positive Resonanz.
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Die Abgabe der Kitten erfolgt bei und nicht vor der vierzehnten Woche. Wir meinen,
erst dann fällt ihnen eine Trennung von der Mama und den Geschwistern leichter.
Ich habe mir ein klares Zuchtziel gesteckt: Gesunde, kräftige Tiere, wesensfest und
anschmiegsam.
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Besonderen Wert lege ich auf den Typ, Fellqualität und Fellfarbe. Helligkeit bei den
Birmchen, kräftige Grundfarbe bei den Somalis mit gut abgegrenzten Ticking.
Leider läßt sich der Weißanteil der Pfoten unserer Birmchen genetisch nur bedingt
beeinflussen. Dennoch sollten keine Tiere mit groben Fehlern in der Weißscheckung in
die Zucht genommen werden.
Weiterhin halte ich eine Betreuung neuer Katzenliebhaber und -züchter für sehr
wichtig, weiß ich doch von mir selbst, wie schwer der Anfang ist. Fragen und Probleme
treten meist erst mit der Zeit auf und ein Anfänger ist froh über Rat und Hilfe eines
erfahrenen Züchters.
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Alle unsere Zuchttiere sind Blutgruppe A und werden in regelmäßigen Abständen
auf FIV + FeLV getestet.
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Vollständige Impfungen einschließlich Leukose sind selbstverständlich.
Ich bin seit 1992 Mitglied im Berliner Edelkatzen Club ( BEC ), nach einigen
Versuchen in anderen Vereinen habe ich mich für den BEC entschieden, da hier
das durchgeführt wird , worauf es mir ankommt.
Haltungskontrollen und Wurfabnahmen werden konsequent durchgeführt. Auch ist
der Kontakt zum Vorstand und der Züchter untereinander sehr gut.
Vorträge und Fortbildungen finden an den jeweiligen Gruppenabenden statt.
Bei Fragen und Problemen habe ich immer ein offenes Ohr gefunden und Mithilfe
bei Problemlösungen sind selbstverständlich.
Ich denke, dass jeder für sich entscheiden soll, wieviel Kontrolle er haben
möchte, doch glaube ich zum Wohl unserer Lieblinge kann es nie genug sein.
Weiterhin bin ich Mitglied im Birmakatzenfreunde e.V..
Das wichtigste für uns sind gesunde und ausgeglichene Katzen. Unsere Kitten
werden sehr familienintensiv aufgezogen, so dass sie sich zu verschmusten
Lieblingen entwickeln.
In Anbetracht dessen, dass wir zwei Kinder haben, sind unsere Kitten im Umgang mit Kindern und deren
"Geräuschpegel" äußerst geübt.Wir sind der Meinung, dass das Umfeld der Kitten
das ganze Leben prägt, und wir geben ihnen das Beste mit auf den Weg ---Tränen
der Trennung inbegriffen!
Seit Sommer 2004 gibt es keine Nachzuchten mehr in unser Haus! Wir sind der Meinung 20 Jahre
Zucht sind genug!
Also auch keine wuselnden Kitten, keine Angst, keine Aufregung, kein Glücksgefühl wenn alles gut gegangen ist.
Kaum spannende Momente auf Ausstellungen.
Schade manchmal, neidisch haben wir mir so manchen Wurf angesehen, und wäre das kleine blue-tabby-point
Katerchen nicht vergeben gewesen,
ich glaube Christian hätte ihn gekauft. Mit völlig verliebten Augen hat er ihn mindestens 10 Mal auf dem
Arm gehabt und sich sicherlich
vorgestellt wie er sich wohl als erwachsener Kater entwickeln würde. Ausstellungen und Damenbesuch nicht ausgeschlossen!
So ist es ruhig in unserem Haus. Auch schön.
Unsere 4 verbliebenen Fellnasen sind, bis auf unsere Djerba (Somali), sehr ruhig geworden. Sie lieben es bei uns zu liegen, zu schlafen,
zu kuscheln. Auch schön.
Wir brauchen nicht mehr sooo viel Futter und Streu ein zu kaufen. Auch die Entsorgung hat sich auf ein Minimum reduziert.
Auch schön.
Mein Nervenkostüm ist auch besser drauf, keine unvorhergesehenen Dinge passieren. Kein Baby braucht rund um die Uhr Versorgung.
Keine Mutterkatze weckt uns mitten in der Nacht um uns zu sagen: es geht los. Wir können jede Nacht beruhigt durch schlafen.
Keine rolligen Katzen versuchen unseren Jungs die Ohren oder die Nase zu zerfetzten. Auch schön.
Unseren Katzen geht es gut, super gut! Sie vermissen nichts! Auch schön.
Wir schon, manchmal. Dann kommt dieses Kribbeln im Bauch, schön wäre es......
Viele haben es nicht verstanden. Auf zu hören wenn
es am schönsten ist, das war immer unsere Devise.
Wir hatten eine sehr, sehr schöne Zeit. Wir sind dankbar für alles was war!
Durch die guten Kontakte zu unseren Kittenkäufern und Züchterfreunden verlängert sich diese Zeit.
Wir freuen uns mit Jedem der erfolgreich mit unserer Nachzucht weiter macht, Erfolge erzielt, mit Jedem der eins,
oder mehr, unserer Kitten beschmust und versorgt.
So wünschen wir ihnen, gehen sie ihren Weg, erleben sie Höhen und Tiefen. Genießen sie jeden Augenblick!!!
Ina & Christian Laaser
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